Julya Rabinowich, Schriftstellerin:

Foto: Margit Marnul
Foto: Margit Marnul

„Es ist absurd zu glauben, dass sich verzweifelte Menschen von Zäunen abhalten lassen oder von den Zuständen in Traiskirchen. Sie werden immer Wege finden, Grenzen zu umgehen, Zäune zu überklettern und unter Stacheldrähten durchzukriechen. Es wird nur immer gefährlicher. Wäre ich Mutter in einem Land, in dem Krieg herrscht, würde ich alles das zu überwinden suchen, um mein Kind zu retten. Alles. Für eine menschliche Lösung sind Hilfe vor Ort und ein anderer Umgang mit den Flüchtlingen, die Europa erreicht haben, unverzichtbar.“